Rohes Theater

Das neue Stück

2019 – WIDERSTAND

In der Spielzeit 2019 haben wir unter dem Titel WIDERSTANDwieder eine Eigenproduktion entwickelt.

Das Thema liegt in Zeiten wie diesen nahe, begleitet aber das rohestheater indirekt seit vielen Jahren. In Zeiten, in denen eine demokratisch gewählte Partei im Stil von SS und Stasi Schüler*innen zur Denunziation von Lehrer*innen aufruft, ist spätestens der Zeitpunkt gekommen, auch in der Schule Widerstand zum Thema zu machen.
In dem Bemühen, immer wieder etwas Neues zu probieren, haben wir in diesem Jahr bei den Texten den Fokus auf neutestamentliche Gleichnisse und bei den künstlerischen Ausdruckformen einen Schwerpunkt auf  Tanz und Video gelegt.
Ausgelöst durch die Erarbeitung von Gleichnissen Jesu im Religionsunterricht ergab sich für unsere Arbeit sukzessive ein Textkonzept, das unterschiedlichste Ereignisse und Textsorten umfasst und versucht, sie unter dem Thema Widerstand „in Einklang“ zu bringen.

Eckhard Debour, rohestheater
 


Zuletzt bei Rohes Theater

2018 – 10 Jahre Bina Mira

Dieses Jahr feierte das internationale Jugend-Theaterfestival „Bina Mira“, eine Bühne des Friedens, zehnjähriges Jubiläum in Tuzla, Bosnien-Herzegowina. Über 130 Jugendliche aus Serbien, Polen, Bosnien-Herzegowina, Belgien, Rumänien und Deutschland aus 12 verschiedenen Theater- und Tanzgruppen kamen für eine Woche zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen, ihre Hoffnungen, Ziele und Ideen zu teilen und gemeinsam ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Das rohestheater nahm mit einer Gruppe von 6 gegenwärtigen und 5 ehemaligen SchülerInnen und dem Theaterlehrer Herr Debour daran teil.


2018 – Kabale und Liebe?

Das rohestheater wendet sich in der Spielzeit 2018 wieder einmal einer Stückvorlage, nämlich dem  bürgerlichen Trauerspiel „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller zu.

Bei der Beschäftigung mit dem Stück stellten wir fest, dass das Stück gar nicht so unzeitgemäß und jugendfern ist, wie es zu Anfang der Lektüre für die Schüler*innen noch den Anschein hatte. Die Rollenbilder von Junge und Mädchen, Mann und Frau, aristokratisch und bürgerlich, reich und arm, sind offenbar weiterhin aktuell und bieten Schüler*innen wie  Publikum interessante Anhaltspunkte zum Transfer.


2017 – Kassandra

Im Jahr der Amtsübernahme des amerikanischen Präsidenten Donald Trump spielen wir mit Bezug auf die aktuellen weltpolitischen Brandherde unsere neue Eigenproduktion "Weltenbrand-Geschlechterkampf-Kassandra"  mit Motiven aus Christa Wolfs Roman „Kassandra“. (vgl. www.rohestheater.de)


Bina Mira

Acht Jahre bina – mira  Jugendfriedenstheaterfestival!


2016 – Prima Klima

Zum 3. Probenwochenende (15.-17.01.2016) der Theatergruppe der Mies-van-der-Rohe-Schule haben wir Besuch bekommen von Dr. Wolfgang Römer vom geographischen Institut der RWTH Aachen, der uns den derzeitigen wissenschaftlichen Forschungsstand zum Klimawandel referierte. In einem anschaulichen, allgemeinverständlichen Vortrag erfuhren wir Wesentliches über die Ursachen und Auswirkungen der vom Menschen verursachten Klimaveränderung. So konnten Zweifel und Widersprüche in Bezug auf die anthropogenen Gründe der derzeitigen klimatischen Erderwärmung, die sich während unserer Arbeit an unserer neuen Produktion „Prima Klima“ ergeben hatten, ausgeräumt und unser diesbezügliches Wissen vertieft werden. Wir möchten hier noch einmal ausdrücklich Herrn Dr. Römer für sein Engagement und seine Mühen, zu uns in die Aula zum Probenwochenende zu kommen, danken!

Weitere Infos zum rohestheater unter:
www.rohestheater.de

(E. Debour)


2015 – Schillernde Räuber – Die wollen bloß spielen

Ausgangspunkt dieser Produktion war die Pflichtlektüre „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, die im Zentralabitur im Jahr 2015/16 am Beruflichen Gymnasium für Technik im Land NRW vorgesehen ist.


2014 – „1914–2014 – HURRA“

zu dieser diesjährigen Eigenproduktion lädt das rohestheater, die Theatergruppe der Mies-van-der-Rohe-Schule, alle Interessierten Lehrer- und Schülergruppen ein.

Aus Anlass des hundertsten Gedenkjahres  des Ausbruchs des 1. Weltkriegs unternimmt das des 1. Weltkriegs unternimmt das rohestheater im Produktionsjahr 2013/2014 den Versuch, das „Unspielbare“ mit einer Eigenproduktion, einer Textkollage, auf die Bühne zu bringen.


2013 – Bina Mira

5. Friedenstheaterbegegnung der Jugend in Odzak, Bosnien-Herzegowina, vom 19.-25.09. 2013

Nachdem sich die Türen des Busses in Aachen hinter uns 18 Theatermitgliedern und unserem Spielleiter Eckhard Debour geschlossen hatten, war klar, dass wir so schnell keine Möglichkeit bekommen würden ausgiebige Spaziergänge zu machen. Vor uns standen 27 Stunden Busfahrt, ...


2013 – "rohes theater" in Bosnien-Herzegowina

Zur Vorbereitung von „Bina Mira“ des Friedenstheatertreffens, das 2014 in Aachen stattfinden wird, war die Theater-Gruppe unter Leitung von Eckhard Debour im ehemaligen jugoslawischen Kriegsgebiet, um hier Land und Leute kennenzulernen. Das Besondere in Bosnien-Herzegowina: Es leben drei Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Glaubensrichtungen auf engem Raum zusammen. Da sie untereinander verfeindet sind, ist ein friedliches Leben fast unmöglich. Durch die gemeinsame Theater-Arbeit soll zum Frieden beigetragen werden.

(K. Waldhecker)

Artikel der Aachener Zeitung vom 16.09.2013


2012 – „Heilige Schlachthöfe“ – Ein Stück Brecht

Mit dem diesjährigen Stück des rohestheater „Heilige Schlachthöfe“ – Ein Stück Brecht versuchen wir seit längerer Zeit wieder einmal die Auseinandersetzung mit einer Stückvorlage.


2011 – rohestheater international on tour

Vom 19.09.-23.09.2011 fuhr eine Abordnung von 8 SchülerInnen unter der Leitung unseres Theaterlehrers Herrn Debour mit dem rohestheater, der Theatergruppe der Mies-van-der-Rohe-Schule, zum Vorbereitungstreffen für das nächste internationale Friedens-theaterfestival „bina mira“, Bühne des Friedens, in der serbischen Stadt Zrenjanin.

Veröffentlichungen

Fragen zur Kulturelle Bildung: Theater spielen – Was bringt mir das?

Die Frage „Was bringt mir das?“ erscheint zunehmend die Perspektive nicht nur der Schülerinnen und Schüler an einem beruflichen Gymnasium mit technischem Schwerpunkt zu sein. Diese scheinbar harmlose, nur allzu geläufige Frage, die gerade von uns Erwachsenen so gut verstanden und in Bezug auf das eigenen Lebensengagement oft selbst gestellt wird, hat es jedoch in sich.


in Schultheater

Wir danken an dieser Stelle dem Friedrich Verlag, dass wir die Artikel hier veröffentlichen dürfen. Wenn Sie Interesse an weiteren Artikeln des Verlages haben kommen Sie hier auf die Verlagsseite.

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